Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Die Aeronauten – Flugservice UG (haftungsbeschränkt).

 

 

 

Unsere AGB bestehen aus drei Abschnitten:

 

Abschnitt 1 – Bestellungen über den Online-Shop

 

Abschnitt 2 – Regelungen zu Fluggutscheinen und Rundflügen (Flüge von A nach A)

 

Abschnitt 3 – Regelungen zu Flügen mit Zwischenlandung (Flüge von A nach B)

 

 

 

 

 

0 – Anwendungsbereich

 

Die Leistungen der Die Aeronauten – Flugservice UG (haftungsbeschränkt) (im Folgenden abkürzend als Aeronauten bezeichnet) werden ausschließlich unter Zugrundelegung dieser Bedingungen erbracht. Die Geltung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kunden sind ausgeschlossen.

 

 

 

 

 

Abschnitt 1 – Bestellungen über den Online-Shop

 

1.1  Geltungsbereich

 

Für alle Bestellungen über unseren Online-Shop gelten die in Abschnitt 1 genannten Bedingungen.

 

 

 

1.2  Vertragspartner

 

Der Kaufvertrag kommt zustande mit Die Aeronauten – Flugservice UG (haftungsbeschränkt), Eppinger Str. 5, 74374 Zaberfeld vertreten durch die Geschäftsführerin Frau Sandra Bieberstein.

 

 

 

1.3 Vertragsabschluss

 

Für Waren gilt das Folgende: Unsere Warenpräsentation (Waren sind alle Artikel des Online-Shops außer Gutscheine) im Online-Shop stellt lediglich eine unverbindliche Aufforderung an Sie dar, bei uns Ware zu bestellen. Mit dem Absenden der Bestellung (Anklicken des "Bestellen"-Button) geben Sie ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrags ab. Der Vertrag kommt zustande mit dem Versand der Rechnung. Diese ist sofort nach Erhalt zur Zahlung fällig. Die automatisch erzeugte E-Mail-Bestätigung stellt noch keine Annahme des Angebots dar, sondern dokumentiert lediglich, dass die Bestellung bei uns eingegangen ist. Die Entscheidung darüber, ob wir eine Bestellung annehmen, liegt in unserem freien Ermessen. Wenn wir eine Bestellung nicht ausführen werden, teilen wir Ihnen dies unverzüglich mit. Wenn wir während der Bearbeitung Ihrer Bestellung feststellen, dass die von Ihnen bestellten Produkte nicht verfügbar sind, werden Sie darüber per E-Mail informiert. Ein Vertrag über die nicht verfügbare Ware kommt nicht zustande.

 

 

 

Für Gutscheine gilt das Folgende: Gutscheine (auch bezeichnet als Flug-, Geschenk-, Erlebnis- oder Wertgutschein) für unsere Flugerlebnisse und unseren Online-Shop sind immer vorrätig. Mit Einstellung der Gutscheine in den Online-Shop geben wir ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss über diese Artikel ab. Der Vertrag kommt zustande, indem Sie durch Anklicken des "Bestellen"-Buttons das Angebot über die im Warenkorb enthaltenen Gutscheine annehmen. Unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung erhalten Sie noch einmal eine Bestätigung per E-Mail.

 

 

 

1.4 Versandkosten

 

Ab einem Gutschein- bzw. Warenwert von 150 € (inkl. gesetzlicher MwSt.) versenden wir versandkostenfrei. Bei einem Warenwert unter 150 € berechnen wir 2,95 € (inkl. gesetzlicher MwSt.) für Verpackung und Versand.

 

 

 

1.5 Bezahlung

 

Die Bezahlung erfolgt per Vorkasse (Überweisung) oder Paypal.

 

 

 

Bezahlung per Vorkasse: Nachdem Sie den Bestellvorgang abgeschlossen haben, erhalten Sie von uns eine Bestätigungs-E-Mail mit den Daten Ihrer Bestellung und unserer Bankverbindung. Bitte begleichen Sie umgehend den Rechnungsbetrag. Nach Zahlungseingang auf unserem Konto werden die bestellten Artikel unverzüglich an Sie versendet. Die Bearbeitungszeit beträgt 1-2 Werktage.

 

 

 

Bezahlung über PayPal: Bei Auswahl der Zahlungsart PayPal bezahlen Sie den Rechnungsbetrag über diesen Onlineanbieter. Informationen erhalten Sie unter www.paypal.de. Sie müssen grundsätzlich dort registriert sein bzw. sich erst registrieren, mit Ihren Zugangsdaten legitimieren und die Zahlungsanweisung bestätigen (Ausnahme ggf. Gastzugang). Während des Bestellvorgangs werden Sie automatisch zur Paypal-Webseite weitergeleitet. Nach Abschluss des Bestell- und Bezahlvorgangs erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail. Haben Sie einen Gutschein mit der Versandart "E-Mail" bestellt, erhalten Sie diesen innerhalb eines Werktages an Ihre E-Mail-Adresse. Bestellte Waren und Gutscheine werden innerhalb von 1-2 Werktagen per Post an Sie verschickt.

 

 

 

1.6 Selbstabholung

 

Eine Selbstabholung der Ware ist möglich. Dazu müssen Sie einen Termin mit uns telefonisch oder per E-Mail vereinbaren.

 

 

 

1.7 Eigentumsvorbehalt

 

Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum.

 

 

 

1.8 Widerrufsrecht

 

Nachfolgend erhalten Sie eine Belehrung über die Voraussetzungen und Folgen des gesetzlichen Widerrufsrechtes bei Versandbestellungen.

 

 

 

Widerrufsbelehrung

 

Widerrufsrecht

 

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) oder – wenn Ihnen die Gutscheine und Waren, nachfolgend Sache genannt, vor Fristablauf überlassen werden – auch durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Absatz 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache.

 

Der Widerruf ist zu richten an:

 

Die Aeronauten – Flugservice UG (haftungsbeschränkt)

 

Eppinger Str. 5

 

74374 Zaberfeld

 

 

 

E-Mail: info@die-aeronauten.de

 

 

 

Widerrufsfolgen

 

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren bzw. herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Für die Verschlechterung der Sache und für gezogene Nutzungen müssen Sie Wertersatz nur leisten, soweit die Nutzungen oder die Verschlechterung auf einen Umgang mit der Sache zurückzuführen ist, der über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht. Unter "Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise" versteht man das Testen und Ausprobieren der jeweiligen Ware, wie es etwa im Ladengeschäft möglich ist.

 

 

 

Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Gefahr zurückzusenden. Sie haben die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückgesendeten Sache (nicht Gutscheine) einen Betrag von 40 € nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Andernfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung der Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.

 

Ende der Widerrufserklärung

 

 

 

Newsletter

 

Bei Anmeldung zum Newsletter wird Ihre E-Mail-Adresse für eigene Werbezwecke genutzt, bis Sie sich vom Newsletter abmelden. Die Abmeldung ist jederzeit möglich.

 

 

 

Weitergabe personenbezogener Daten

 

Eine Weitergabe Ihrer Daten erfolgt an das mit der Lieferung beauftragte Versandunternehmen, soweit dies zur Lieferung der Waren notwendig ist. Zur Abwicklung von Zahlungen geben wir Ihre Zahlungsdaten an das mit der Zahlung beauftragte Kreditinstitut bzw. an den im Bestellprozess gewählten Zahlungsdienstleister weiter.

 

 

 

Auskunftsrecht

 

Nach dem Bundesdatenschutzgesetz haben Sie ein Recht auf unentgeltliche Auskunft über die zu Ihrer Person bei uns gespeicherten Daten sowie ggf. ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten.

 

 

 

Ansprechpartner für Datenschutz

 

Bei Fragen zur Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten, bei Auskünften, Berichtigung, Sperrung oder Löschung von Daten sowie Widerruf erteilter Einwilligungen wenden Sie sich bitte an:

 

 

 

Die Aeronauten – Flugservice UG (haftungsbeschränkt)

 

Eppinger Str. 5

 

74374 Zaberfeld

 

E-Mail: info@die-aeronauten.de

 

 

 

 

 

Abschnitt 2 – Regelungen zu Fluggutscheinen und Rundflügen (Flüge von A nach A)

 

2.1 Beförderungsvertrag und Rechnungslegung

 

Gutscheine und Rundflüge können per Internet, schriftlich, telefonisch, persönlich oder über unseren Online-Shop gebucht werden. Sonderwünsche müssen schriftlich erfasst werden. Der Vertrag kommt zustande mit dem Versand der Rechnung. Diese ist sofort nach Erhalt zur Zahlung fällig.

 

 

 

2.2 Gültigkeit von Fluggutscheinen

 

Der Fluggutschein ist gültig für den eingetragen Flug bzw. die eingetragene Flugdauer. Die Preisbindung beträgt 6 Monate ab Ausstellungsdatum. Danach ist gegebenenfalls eine Zuzahlung aufgrund von Preiserhöhungen o.ä. erforderlich. Die Gültigkeit beträgt zwei Jahre.

 

 

 

2.3 Rückgabe von Fluggutscheinen

 

Fluggutscheine sind nicht rückerstattbar. Sie sind übertragbar und können von beliebigen, jedoch nur im Rahmen dieser AGB geeigneten Personen eingelöst werden.

 

 

 

2.4 Voraussetzungen für Rundflüge

 

Voraussetzung für die Durchführung von Rundflügen sind VFR-Sichtflugbedingungen/Tag und ausreichend gutes Wetter. Aus Sicherheitsgründen oder im Falle, dass ein Luftfahrzeug nicht einsatzbereit sein sollte, ist der Pilot berechtigt einen Rundflug auch kurzfristig abzusagen oder zu verkürzen. Kann ein Rundflug aus genannten Gründen nicht durchgeführt werden, wird ein Ersatztermin vereinbart. Weitergehende Ansprüche können nicht geltende gemacht werden.

 

 

 

2.5 Stornierung von Rundflugterminen und Stornokosten

 

Ein vereinbarter Termin kann bis 7 Tage vor dem Rundflugtag kostenfrei abgesagt werden. 6 bis 1 Tage vor dem Termin fallen Stornokosten in Höhe von 20 % des Kaufpreises des Rundflugs oder Fluggutscheins an. Wird ein terminlich bestätigter Rundflug am Flugtag vom Fluggast nicht angetreten, verfällt der Beförderungs- und Erstattungsanspruch.

 

 

 

2.6 Sicherheit und Gepäck

 

Alle Fluggäste müssen einen gültigen, amtlichen Lichtbildausweis vorweisen können. Die Aeronauten sind berechtigt, die Personalien von Fluggästen zu kontrollieren und Passagierlisten mit Namen und Anschrift zu führen. Die Mitarbeiter der Aeronauten sind im Interesse der Sicherheit berechtigt, Passagiere und ihr Gepäck zu durchsuchen. Eine Gepäckbeförderung im Rahmen von Rundflügen beschränkt sich auf das notwendigste Maß an Gewicht und Volumen. Es obliegt dem Piloten, Gepäckstücke von der Beförderung auszuschließen. Der Fluggast hat den Anweisungen des Piloten Folge zu leisten.

 

 

 

2.7 Ablehnung und Einschränkung der Beförderung

 

Die Aeronauten behalten sich vor, Passagiere aus Gründen der Sicherheit, gesundheitlicher, physischer oder psychischer Verfassung (z.B. wegen Beeinträchtigung durch Drogen oder Alkohol), geltenden gesetzlichen Bestimmungen, Nichtfolgeleistung der Anweisung der Mitarbeiter (z.B. Ablehnung der Sicherheitsüberprüfung) oder anderen Gründen von der Beförderung auszuschließen (es gilt im Detail Abschnitt 2 Punkt 2.5). In diesem Fall erlischt der Beförderungs- und Erstattungsanspruch. Die Beförderung von Personen mit Behinderungen, schwangeren Frauen, kranken oder anderen Personen, die besonderer Unterstützung bedürfen, ist ausdrücklich von einer vorherigen Vereinbarung abhängig. Kinder unter 8 Jahren müssen angemeldet werden und werden nur nach besonderer Vereinbarung befördert. Personen über 140 kg Körpergewicht müssen angemeldet werden. Es besteht kein Beförderungs- und Erstattungsanspruch.

 

 

 

2.8 Leistungsumfang

 

Die vertraglichen Leistungen des Luftfahrtunternehmens richten sich nach der Leistungsbeschreibung auf den von den Aeronauten betriebenen Internetseiten bzw. den aktuellen Flyer bzw. Werbematerialien.

 

 

 

2.9 Leistungsänderungen

 

Änderungen und Abweichungen einzelner Leistungen vom vereinbarten Inhalt des Vertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und von den Aeronauten nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, wenn die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Beförderungsleistung nicht beeinträchtigen. Vom Gesetzgeber festgelegte Flugbeschränkungen für Gebiete (auch kurzfristig festgelegte) sind von den Aeronauten einzuhalten und können zu Abweichungen von Leistungsinhalten führen. Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Beförderungsleistung ist dem Vertragspartner unverzüglich zu erläutern.

 

 

 

Abschnitt 3 – Regelungen zu Flügen mit Zwischenlandungen (Flüge von A nach B)

 

3.1 Beförderungsvertrag und Rechnungslegung

 

Flüge können per Internet, schriftlich, telefonisch oder persönlich gebucht werden. Sonderwünsche müssen schriftlich erfasst werden. Der Vertrag kommt zustande mit dem Versand der Rechnung. Diese ist sofort nach Erhalt zur Zahlung fällig.

 

 

 

3.2 Flugpreise, Steuern, Gebühren und Zuschläge

 

Flugpreise gelten nur für die Beförderung vom vereinbarten Abflug- zum Bestimmungsort. Flugpreise schließen die Vergütung für Bodentransportdienste zwischen Flughäfen sowie zwischen Flughäfen und Stadtzentren nicht ein. Alle Steuern, Gebühren oder sonstige Abgaben, die durch Regierungs-, Kommunal- oder andere Behörden oder vom Flughafenunternehmer in Bezug auf Fluggäste oder für deren Inanspruchnahme von Dienstleistungen erhoben werden, sind zusätzlich zu den Flugpreisen vom Fluggast zu bezahlen. Fluggäste werden vor Abflug über solche, nicht im Flugpreis enthaltene Steuern, Gebühren und Zuschläge informiert. 50 % des Flugpreises muss spätestens einen Monat vor Antritt der Reise bezahlt sein. Im Ausnahmefall kann auch ein kürzerer Zeitraum schriftlich vereinbart werden. Ansonsten ruht die Beförderungspflicht der Aeronauten. Die vollständige Bezahlung des Flugpreises erfolgt unverzüglich nach Beendigung des Fluges.

 

 

 

3.3 Beförderung durch Dritte

 

Die Aeronauten können die Beförderungsleistung durch Dritte durchführen lassen. In diesem Fall gelten die Allgemeinen Geschäfts- und Beförderungsbedingungen des Dritten.

 

 

 

3.4 Fluggastannahme und Einsteigen

 

Der Fluggast ist verpflichtet, sich spätestens 15 Minuten vor Abflug am vereinbarten Abfertigungsort zum Einsteigen einzufinden. Muss die Abfertigung eher erfolgen, sind die Aeronauten verpflichtet, den Fluggast darüber zu informieren. Sofern der Fluggast nicht rechtzeitig zum Abfertigen erscheint, sind die Aeronauten berechtigt, die Buchung ersatzlos zu streichen. Es erlischt der Beförderungs- und Erstattungsanspruch.

 

 

 

3.5 Stornierung

 

Ein vereinbarter Termin kann bis 14 Tage vor dem Rundflugtag abgesagt werden. Entstandene Kosten durch Vorab-Buchungen von Unterkünften sowie anderen Flug-vorbereitenden Maßnahmen sind vom Fluggast zu tragen.

 

13-6 Tage vor dem Termin fallen Stornokosten in Höhe von 20 % des Flugpreises sowie der entstandenen Kosten durch Vorab-Buchungen von Unterkünften sowie anderen Flug-vorbereitenden Maßnahmen an.

 

5-1 Tage vor dem Termin fallen Stornokosten in Höhe von 60 % des Flugpreises sowie der anderen entstandenen Kosten durch Vorab-Buchungen von Unterkünften sowie Flug-vorbereitenden Maßnahmen an.

 

Wird ein terminlich bestätigter Flug am Flugtag vom Fluggast nicht angetreten, verfällt der Beförderungs- und Erstattungsanspruch.

 

 

 

3.5 Beschränkung und Ablehnung der Beförderung

 

Die Aeronauten dürfen die Beförderung oder Weiterbeförderung verweigern, wenn

 

a) diese Maßnahme aus Gründen der Sicherheit oder Ordnung oder zur Vermeidung eines Verstoßes gegen die Vorschriften eines Staates notwendig ist, von dem aus abgeflogen wird oder der angeflogen oder überflogen wird; oder

 

b) wenn die Beförderung des Fluggastes die Sicherheitoder die Gesundheit des Piloten beeinträchtigen kann; oder

 

c) das Verhalten, der Zustand oder die geistige oder körperliche Verfassung des Fluggastes einschließlich der Auswirkungen von Alkoholgenuss oder Drogenmissbrauch derart ist, dass er sich selbst oder den Piloten einer Gefahr aussetzt; oder

 

d) der Fluggast sich auf einem früheren Flug in nicht unerheblichem Maße regelwidrig verhalten habe und Grund zu der Annahme besteht, dass sich solches Verhalten wiederholen kann; oder

 

e) der Fluggast die Vornahme einer Sicherheitsprüfung verweigert hat; oder

 

f) der Fluggast den Flugpreis, Steuern, Gebühren oder Zuschläge nicht bezahlt hat; oder

 

g) der Fluggast nicht im Besitz gültiger Reisdokumente ist für das Land, in das der Fluggast einreisen oder durch das aufgrund der Flugroute durchzureisen ist; oder

 

h) der Fluggast die Sicherheitsvorschriften der Aeronauten nicht einhält; oder

 

i) der Fluggast, das beim Einsteigen sowie an Bord aller unserer Flugzeuge geltenden Rauchverbot und das Verbot der Benutzung elektronischer Geräte an Bord missachtet.

 

 

 

Die Beförderung von Personen mit Behinderungen, schwangeren Frauen, kranken oder anderen Personen, die besonderer Unterstützung bedürfen, ist ausdrücklich von einer vorherigen Vereinbarung abhängig. Vor Vollendung des 8. Lebensjahres müssen Kinder angemeldet werden und dürfen nur mit ausdrücklicher Zustimmung eines Erziehungsberechtigten reisen. Die Beförderung von alleinreisenden Kindern vom vollendeten 8. Lebensjahr muss vorher telefonisch vereinbart werden. Personen über 120 kg Körpergewicht müssen angemeldet werden. Tiere sind von der Beförderung ausgeschlossen.

 

 

 

3.6 Gepäck

 

Im Gepäck dürfen nicht enthalten sein:

 

a) Gegenstände, die geeignet sind, das Luftfahrzeug oder Personen oder Gegenstände an Bord des Luftfahrzeugs zu gefährden, so wie sie in den Gefahrgutregeln der ICAO und der IATA aufgeführt sind. Zu ihnen zählen insbesondere Explosivstoffe, komprimierte Gase, oxydierende, radioaktive oder magnetisierende Stoffe, leicht entzündliche Stoffe, giftige oder aggressive Stoffe und ferner flüssige Stoffe jeder Art (ausgenommen solche Flüssigkeiten, die der Fluggast in seinem Handgepäck zum Gebrauch während der Reise mitführt);

 

b) Gegenstände, deren Beförderung nach den Vorschriften des Staates, von dem aus geflogen, der angeflogen oder überflogen wird, verboten sind;

 

c) Gegenstände, die gefährlich oder unsicher oder wegen ihres Gewichts, ihrer Größe oder Art sowie aufgrund ihrer Verderblichkeit, Zerbrechlichkeit oder ihrer besonderen Empfindlichkeit zur Beförderung ungeeignet sind; nähere Erläuterungen für den konkreten Einzelfall können bei uns in Erfahrung gebracht werden;

 

d) Waffen jeder Art, insbesondere Schuss-, Hieb- oder Stoßwaffen sowie Sprühgeräte, die zu Angriffs- oder Verteidigungszwecken verwendet werden, Munition und explosionsgefährliche Stoffe, Gegenstände, die ihrer äußeren Form oder ihrer Kennzeichnung nach den Anschein von Waffen, Munition oder explosionsgefährlichen Stoffen erwecken.

 

 

 

Lehnen die Aeronauten die Beförderung bestimmungswidriger Gegenstände als Gepäck ab oder wird das Vorhandensein dieser Gegenstände im Verlauf der Beförderung festgestellt, so können wir deren Weiterbeförderung ablehnen.

 

 

 

Die Aeronauten können die Beförderung von Gepäck ablehnen, wenn dieses aufgrund von Größe, Form, Gewicht, Art und Inhalt oder aus Sicherheitsgründen zur Beförderung ungeeignet ist. Informationen über nicht zur Beförderung geeigneter Gegenstände erhalten Sie auf Anfrage.

 

 

 

Aus Sicherheitsgründen können die Aeronauten verlangen, dass der Fluggast einer Durchsuchung oder Durchleuchtung seiner Person und seines Gepäcks sowie dem Röntgen seines Gepäcks zustimmt. Willigt der Fluggast in eine Untersuchung seiner Person oder seines Gepäcks auf das Vorhandensein unzulässiger bzw. nicht angezeigter Gegenstände nicht ein, können die Aeronauten seine Beförderung und die Beförderung seines Gepäcks ablehnen.

 

 

 

Die jeweiligen Zollvorschriften und -abfertigungsmaßnahmen eines Staates, von dem aus abgeflogen oder der angeflogen oder überflogen wird, sind vom Fluggast zu befolgen.

 

 

 

3.7 Verspätungen und Flugstreichungen

 

Die Aeronauten unternehmen alle Anstrengungen, um Verspätungen zu vermeiden. In Ausübung dieser Anstrengungen und um Flugstreichungen zu vermeiden, können die Aeronauten die Beförderung mit einem anderen Fluggerät oder mit einer anderen Fluggesellschaft durchführen. Die Flüge werden ausschließlich unter den Bedingungen VFR-Sichtflugbedingungen/Tag durchgeführt. Bei Verspätungen ist eine Haftung der Aeronauten ausgeschlossen, wenn die Aeronauten und ihre Mitarbeiter alles Zumutbare für die Vermeidung eines Schadens unternommen haben. Ist eine Verspätung durch den Fluggast schuldhaft verursacht, hat er die hierdurch entstehenden Schäden zu tragen.

 

 

 

3.8 Verhalten an Bord

 

Der Fluggast hat den Anweisungen des Piloten Folge zu leisten, einschließlich der Anweisungen betreffend Rauchverbote, Alkohol- oder Drogengebrauch. Die Aeronauten können die Weiterbeförderung bei einem Verstoß gegen die Anweisungen verweigern.

 

 

 

Der ungenehmigte Betrieb von elektronischen Geräten an Bord, z.B. Mobiltelefonen, Laptops, CD-Spielern, elektronischen Spielen und Geräten mit Sendefunktion, Radio-Spielzeug und Walkie-Talkies, ist verboten und kann strafbar sein. Die Benutzung von Hörgeräten und Herzschrittmachern ist gestattet.

 

 

 

Alle Flüge sind Nichtraucherflüge.

 

 

 

3.9 Verwaltungsformalitäten

 

Der Fluggast ist verpflichtet, die für seine Reise notwendigen Reisedokumente und Visa zu beschaffen und alle Vorschriften der Staaten zu befolgen, die überflogen oder angeflogen werden oder von denen aus geflogen wird.

 

 

 

Die Aeronauten haften nicht für die Folgen, die dem Fluggast aus der Unterlassung, sich die notwendigen Papiere zu beschaffen, oder aus der Nichtbefolgung der in Betracht kommenden Vorschriften oder Anweisungen entstehen.

 

 

 

Der Fluggast ist verpflichtet, vor Reiseantritt die Einreise- und Ausreisepapiere, Gesundheitszeugnisse und sonstigen Urkunden vorzuweisen, die seitens der in Betracht kommenden Staaten vorgeschrieben sind und uns die Anfertigung von Kopien dieser Dokumente zu gestatten. Die Aeronauten behalten sich das Recht vor, den Fluggast von der Beförderung auszuschließen, wenn die maßgebenden Vorschriften nicht befolgt werden oder Dokumente unvollständig sind.

 

 

 

Wird dem Fluggast die Einreise in ein Land verweigert, so ist er zur Zahlung der Strafe des Bußgeldes verpflichtet, das den Aeronauten von dem jeweiligen Land auferlegt wird. Er ist ferner verpflichtet, den anwendbaren Flugpreis zu zahlen, falls die Aeronauten ihn auf Anordnung einer Behörde an den Abflugort oder an einen anderen Ort bringen muss. Der bis zu dem Ort der Abweisung oder Ausweisung für die Beförderung bezahlte Flugpreis wird nicht erstattet.

 

 

 

Auf Verlangen hat der Fluggast der Durchsicht seines Gepäcks durch Zoll- und andere Beamte beizuwohnen.

 

 

 

Der Fluggast ist verpflichtet, sich und sein Gepäck den durch die Behörden, die Flughafengesellschaften oder durch die Aeronauten vorzunehmenden Sicherheitsuntersuchungen zu unterziehen.

 

 

 

Der Fluggast willigt in die Speicherung seiner persönlichen Daten zu folgenden Zwecken ein: Vornahme von Flugbuchungen, Kauf von Fluggutscheinen, Erwerb von Zusatzleistungen, Entwicklung und Angebot von Dienstleistungen, Durchführung von Einreiseformalitäten sowie die Übermittlung solcher Daten an die zuständigen Behörden im Zusammenhang mit der Durchführung seiner Reise. Er ermächtigt die Aeronauten, diese Daten ausschließlich zu diesen Zwecken an Behörden, andere Fluggesellschaften oder sonstige Erbringer vorgenannter Dienstleistungen weiterzugeben.

 

 

 

Abschnitt 4 - Regelungen zur Ausbildung Sportpilotenlizenz

 

4.1 Flugschulordnung und Flugplatzordnung

 

Der Flugschüler verpflichtet sich zur Einhaltung der jeweils gültigen Flugschulordnung und Flugplatzordnung.

 

 

 

4.2 Ausbildungsvertrag, Ausbildungskosten und Rechnungslegung

 

Die Flugschule übernimmt die Ausbildung des Flugschülers mit dem Ziel, ihn zum Erwerb der Sportpilotenlizenz für Tragschrauber zu befähigen. Dabei werden die Richtlinien gemäß Ausbildungshandbuch des Deutschen AeroClubs (DAeC) berücksichtigt.

 

Die Ausbildung beginnt mit der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrags. Die Flugschule übernimmt die Meldung des Flugschülers beim DAeC. Bei der Anmeldung ist die Aufnahmegebühr in bar oder mit ec-Karte zu bezahlen.

 

Flugstunden sind nach der jeweiligen Flugstunde in bar oder mit ec-Karte zu begleichen. Landegebühren sind nicht in den Flugstundenkosten enthalten und werden gesondert berechnet. Sie sind ebenfalls sofort nach der Flugstunde in bar oder mit ec-Karte zu begleichen, sollten sie nicht vom Flugschüler selbst an den jeweiligen Flugplatzbetreiber entrichtet werden. Dies gilt ebenfalls für tiefe Überflüge.

 

Die Preise für die jeweiligen Ausbildungsinhalte sind der jeweils aktuell gültigen Preisliste zu entnehmen.

 

 

 

4.3 Voraussetzungen für eine Ausbildung zur Sportpilotenlizenz

 

Bewerber müssen die geltenden Voraussetzungen des DAeCs erfüllen. Diese sind dem Ausbildungshandbuch des DAeC zu entnehmen.

 

Erweist sich der Flugschüler während der Ausbildung als ungeeignet, so ist die Flugschule berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen. Dasselbe gilt, falls sich der Flugschüler vertragswidrig verhält, insbesondere gegen die Flugdisziplin und/oder luftrechtliche Bedingungen verstößt. Grundsätzlich gilt, dass psychische und physische Störungen sowie charakterliche Mängel, soweit sie sich auf die Sicherheit des Luftverkehrs und/oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden, eine Auflösung des Ausbildungsvertrags zur Folge haben können. Vom Flugschüler geleistete Zahlungen werden in diesem Fall nicht zurückerstattet.

 

 

 

4.4 Weitere Regelungen zur Ausbildung

 

Weitere Regelungen zur Ausbildung sind dem Ausbildungsvertrag zu entnehmen.

 

 

 

5 Haftung

 

Alle Fluggeräte sind entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen versichert. Darin eingeschlossen sind Passagierhaftpflicht- und Sitzplatzunfallversicherung.

 

 

 

Die Haftung der Aeronauten für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit und Ansprüchen wegen der Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten sowie bei der Verletzung von Garantien oder in Fällen gesetzlich zwingender Haftung (z. B. nach dem Produkthaftungsgesetz). Die Haftung im Falle der einfach fahrlässigen Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten wird der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

 

 

 

6 Änderungen der AGB

 

Die Aeronauten behalten sich das Recht vor, die AGB für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen. Es gelten die auf der Aeronauten-Webseite (www.die-aeronauten.de) abrufbaren AGB in der jeweiligen Fassung, ohne dass ein gesonderter Hinweis hinsichtlich einer Änderung erfolgt.

 

 

 

7 Schlussbestimmungen

 

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages lässt die Wirksamkeit dieses und der übrigen Bestimmungen unberührt, soweit Treu und Glauben dem nicht zwingend entgegenstehen. In einem solchen Falle ist die ungültige Bestimmung so umzudeuten, oder zu ergänzen, dass der mit der ungültigen Bestimmung beabsichtigte wirtschaftliche und rechtliche Zweck erreicht wird.

 

 

 

Stand: 04/2017

 

Die Aeronauten – Flugservice UG (haftungsbeschränkt)

 

Eppinger Str. 5

 

74374 Zaberfeld